Beschluss:

Der Nahverkehrs- und Straßenbauausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt,  die Überarbeitung und Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes an Kreisstraßen aus dem Jahre 2002 zu beauftragen und zügig voran zu treiben. Die Ergebnisse und das neue „Radverkehrskonzept 2012“ werden dann baldmöglichst im Ausschuss vorgestellt.


Protokoll:

Die Eingangsfrage von Ausschussmitglied Drüll zur Höhe der für das fortzuschreibende Radverkehrskonzept zu veranschlagenden Kosten beantwortete Dipl.-Ing. Ludwig dahingehend, dass ein der Verwaltung vorliegendes Angebot ein Honorarvolumen von ca. 33.000 € aufweise.

Die entsprechende Anregung von Ausschussmitglied Hugo-Wissemann aufgreifend, die explizit den Radweg entlang der K 12 zwischen der B 9 und der L 380 ansprach, sicherte Dezernent March zu, bei der Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes ein besonderes Augenmerk darauf zu richten, geeignete Radwegeführungen möglichst unter funktionaler Trennung zur Fahrbahn hin vorzusehen.

Ausschussmitglied Heyner votierte für eine Vorstellung des neuen Radverkehrskonzeptes nach Möglichkeit noch im Laufe des Jahres 2012.

Seitens der Verwaltung wies Dezernent March darauf hin, dass die Bearbeitung des vorstellungsreifen neuen Radverkehrskonzeptes eine gewisse Vorlaufzeit benötige und nach Auskunft des anbietenden Ingenieurbüros mit einer Bearbeitungszeit von ca. 9 bis 12 Monaten zu rechnen sei. Sollte dieser Zeitrahmen eingehalten werden können, sei unter Umständen bereits eine erste Präsentation in der Herbstsitzung 2012 denkbar.

Auf Nachfrage von Ausschussmitglied Dr. Will, ob der diesjährige Haushalt 2011 eine entsprechende Ausgabeermächtigung für diese Radverkehrsplanung beinhalte, bestätigte Amtsleiter Lenzen mit Hinweis auf entsprechend etatisierte Planungskosten.

Weitere Wortbeiträge zum Thema erfolgten nicht, so dass Ausschussvorsitzender Fischer über die Beschlussempfehlung abstimmen ließ.


Abstimmungsergebnis:

einstimmig