Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Beschluss:

Daraufhin fasste der Sportausschuss bei 1 Gegenstimme und 2 Enthaltungen folgenden Beschluss:

Der Sportausschuss nimmt den Bericht über die Arbeit des OSP Rheinland zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die erforderlichen Maßnahmen zur Mitgliedschaft im Trägerverein einzuleiten und den OSP bei seiner Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.


Protokoll:

Im Rahmen einer Power-Point-Präsentation (Anlage 1) stellte der Leiter des Olympiastützpunktes (OSP) Rheinland, Herr Scharf, die Aufgaben und Leistungsbereiche des Stützpunktes vor.

Herr Bäumken begrüßte ausdrücklich die angestrebte Mitgliedschaft. Frau Stephan-Gellrich wies auf die Doppelmitgliedschaft von Rhein-Kreis Neuss und Stadt Neuss hin. Frau Quiring-Perl erwiderte daraufhin, dass der Kreis dies am besten koordinieren könne und die Stadt Neuss beabsichtigen würde, aus dem Trägerverein auszuscheiden. Herr Weber monierte die fehlende Satzung des Trägervereins und bat daher um Vertagung des Beschlusses. Des Weiteren fragte er nach der Dauer der Mitgliedschaft. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Satzung im Internet einsehbar sei und keine satzungsmäßigen Bedenken bestehen würden. Herr Steinmetz erläuterte, dass die Mitgliedschaft jeweils für ein Jahr gelte und der Kreistag im Rahmen der Haushaltsberatungen alljährlich darüber zu befinden habe. Um die bestmöglichen Rahmenbedingungen für unsere Spitzensportlerinnen und –sportler zu bekommen, sei eine Mitgliedschaft mindestens bis Olympia 2012 sinnvoll. Herr Scharf erläuterte, dass die generelle Ausrichtung des OSP im Trägerverein beschlossen würde; weitere Kreise wollten Mitglied werden. Der Beitrag sei für alle gleich. Herr Mülders erklärte, dass die SPD-Fraktion die Mitgliedschaft mittragen würde. Begründet wurde dies insbesondere mit den diversen Leistungsangeboten wie Laufbahnberatung und Umfeldbetreuung. Auf Nachfrage erläuterte Herr Scharf, dass die unterschiedlichen (medizinischen) Angebote des OSP über ein Mischsystem finanziert würden. Das Motto sei aber immer, die bestmögliche Versorgung der Athleten sicherzustellen.
Der Antrag des Herrn Weber auf Vertagung des Beschlusses wurde mit 18 Nein Stimmen (bei 3 Ja Stimmen) abgelehnt.