Beschluss: zur Kenntnis genommen

Abstimmung: Ja: 0, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

Protokoll:

Herr Neubauer, im Rhein-Kreis Neuss 2. Vorsitzender und Ansprechpartner der Kreisgemeinschaft Rößel, berichtet, dass die Kreisgemeinschaft trotz zweier turbulenter Jahre nach dem Tod des früheren Kreisvertreters Reinhard Plehn und der schwerer Erkrankung seines gewählten Nachfolgers Paul Thiel weiter bestehe und arbeite. Allmählich gelange man wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser.

In der Heimatstube in Neuss würden weiterhin alte und neue Filme zur Heimatgeschichte gezeigt und Erinnerungen wachgehalten. Zur Bruderhilfe fahre er auch in diesem Jahr wieder, weil die älteren Menschen im früheren Kreis Rößel stets voller Freude diesen Besuchen entgegensähen.

Zur möglichen Einstellung des Rößeler Heimatboten führe er zurzeit Gespräche mit drei Studenten der Universität Düsseldorf, die diese vierteljährlich erscheinende Veröffentlichung eventuell weiterführen könnten. Durch einen Artikel in der Neuss-Grevenbroicher Zeitung ist Herr Neubauer zudem auf eine Dame aufmerksam geworden, die im Rahmen eines Projektes junge Redakteure ausbilde.

Insgesamt sei man in der Kreisgemeinschaft Rößel zuversichtlich, dass die gemeinsame Arbeit fortgesetzt werden könne. Den Vorstand habe man etwas verkleinert; im Hintergrund arbeiteten noch viele mit.

KTA Dr. Will weist darauf hin, dass der Rhein-Kreis Neuss der Kreisgemeinschaft sehr verbunden sei. In den zurückliegenden Jahren habe er Finanzmittel für die Restaurierung von Kirchen im Gebiet des früheren Kreises Rößel zur Verfügung gestellt. Dr. Will lobt den guten Besuch des jährlichen Hauptkreistreffens – er stamme selbst aus Ostpreußen und bei deren Treffen sei die Resonanz längst nicht mehr so gut.

Ehrenvorsitzender Prof. Patt bittet die Verwaltung zu prüfen, ob der Rhein-Kreis Neuss etwas tun könne. Vorsitzender Radmacher berichtet von seinen guten Eindrücken beim Hauptkreistreffen, drückt die Anerkennung des Partnerschaftskomitees für die geleistete Arbeit aus und bedauert die Entwicklung. Er wünscht der Kreisgemeinschaft auch weiterhin alles Gute für die Zukunft.