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Tagesordnungspunkt

TOP Ö 9.2: Anfrage von Ausschussmitglied Fischer zur Verkehrssituation im Verlauf der K 30 / Tucherstraße und der B 9 im Neusser Süden

BezeichnungInhalt
Sitzung:05.02.2019   NahStra/011/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Protokoll:

Ausschussmitglied Fischer trug vor, dass nach übereinstimmenden Feststellungen der motorisierte Individualverkehr im Neusser Süden in Richtung Düsseldorf in letzter Zeit spürbar zugenommen habe.

Hinzu komme, dass insbesondere entlang der Tucherstraße (K 30) eine Vielzahl von neuen Logistikunternehmen angesiedelt worden sei, die ihrerseits mit dem dazugehörigen Fuhrpark zu zusätzlichen Verkehrsbelastungen auf der viel befahrenen Tucherstraße beitrügen.

Insbesondere zu den Spitzenzeiten, so Ausschussmitglied Fischer weiter, komme es auf der Tucherstraße bis zum Knotenpunkt K 30 / B 9 regelmäßig zu größeren Rückstaus.

An die Verwaltung richtete Ausschussmitglied Fischer die Bitte zu überprüfen, welche Maßnahmen nötig seien, um diesen unbefriedigenden Zustand zu beheben und für eine verkehrliche Entzerrung sowie eine Verbesserung des Verkehrsflusses Sorge zu tragen.

 

Kreisbaudirektor Ludwig sicherte zu, sich verwaltungsseits dieser Problematik anzunehmen. Aber bereits aus heutiger Sicht könne prognostiziert werden, dass sich die beschriebene Situation nach Realisierung der viel diskutierten Anschlussstellenplanung Dormagen Delrath signifikant verbessern werde.

 

Anmerkung

Die im Anschluss an die Sitzung vorgenommene Überprüfung hat Folgendes ergeben:

-       Die Leistungsgrenze der K 30 / Tucherstraße ist erreicht.

-       Eine zur Steigerung der Leistungsfähigkeit erforderliche Verbreiterung der K 30 würde Grunderwerb in erheblichem Ausmaß und umfangreiche Leitungsverlegungen erfordern.

 

 

Ausschussvorsitzender Holler merkte ergänzend an, dass die beschriebene Verkehrssituation auf der K 30 und der B 9 zusätzlich durch die anstehende Sanierung der Fleher Brücke belastet werde. Es sei bekannt, dass sich Autofahrer auf der A 46 sowie im weiteren Netz auf langandauernde Einschränkungen einzurichten hätten. Nach derzeitigem Kenntnisstand nehme die Sanierung der Fleher Brücke im Zuge der A 46, während derer die Brücke lediglich vierspurig befahrbar sei, einen Zeitraum von 5 Jahren (bis zum Jahre 2024) in Anspruch.