Beschluss: zur Kenntnis genommen

Abstimmung: Ja: 22, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0

Beschluss:

Der Kulturausschuss nahm den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.


Protokoll:

Herr Dr. Schröder führte aus, dass das Archiv lange an diesem Projekt gearbeitet habe, die ersten konzeptionellen Überlegungen reichten zurück bis ins Jahr 2014/15. Das Buch schließe eine Lücke in der Kreisgeschichtsschreibung, denn über die zentralen Akteure der Kreisverwaltung lagen nur vereinzelt, nicht aber durchgängig valide Informationen vor. 15 Autoren hätten insgesamt biografische 30 Porträts über jene Persönlichkeiten, die im Gebiet des Rhein-Kreises Neuss und seiner Rechtsvorgänger seit der Einrichtung preußischer Kreise im Jahre 1816 als Landrat oder Oberkreisdirektor ordentlich ernannt beziehungsweise direkt vom Volk gewählt worden seien, verfasst. Das Buch sei kein lexikalisches Handbuch. Die Porträts spiegelten vielmehr die jeweilige Sicht der Autoren wider, was sich in Aufbau, Stil und Urteilsbildung niederschlage. Ein Vorzug der Beiträge liege sicherlich darin, dass fast alle primär aus den Quellen gearbeitet seien, d. h. aus authentischen Originalzeugnissen. In vielen Fällen sei es deshalb auch gelungen, gänzlich neue Sachverhalte über das Leben und Wirken der behandelten Akteure darzulegen. Da fast jedes Porträt über das Biografische hinaus auch auf die wesentlichen Entwicklungen der Kreisgeschichte eingehe – Territorium, Bevölkerungsentwicklung, wirtschaftliche und soziale Aspekte, aber auch herausragende Ereignisse etc. –,  eröffne der Band als Ganzes auch tiefe Einblicke in die facettenreiche Historie des Rhein-Kreises Neuss.

 

Herr Beyen sprach ein Lob für die großartige Veranstaltung zur Vorstellung der Publikation aus. Ferner sei es bemerkenswert, wie viele biographische Lücken mit dem Buch geschlossen würden.

 

Vorsitzender Rehse bestätigte dies. Mit der Publikation gebe es interessante Einblicke in die Kreisgeschichte.

 

Herr Radmacher fragte nach der Finanzierung des Buches.

 

Herr Dr. Schröder führte dazu aus, dass das Buch aus Mitteln des Archivs und der Kulturförderung finanziert worden sei.