TOP Ö 2: Entwicklung der Schullandschaft in der XVI. Wahlperiode (2014-2020)

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Beschluss:

Der Schulausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 


Protokoll:

Herr Lonnes skizzierte in einem kurzen Bericht die wichtigen Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen. Er verwies auf teilweise nicht vorhersehbare Ereignisse, aufgrund derer die Schullandschaft sich den aktuellen Ereignissen anpassen und eng mit den Ämtern der Verwaltung, wie dem Planungsbereich, dem IT-Bereich und dem Bereich der Gesundheitsvorsorge sowie der Politik zusammen arbeiten musste. Hier erwähnte er vor allem die COVID 19-Pandemie sowie den Struktur- und Klimawandel.

 

Herr Schmitz dankte Herrn Lonnes, der Verwaltung sowie den Vertretern der Politik für die konstruktive Zusammenarbeit insbesondere in der aktuellen Pandemie-Situation.

 

Frau Stein-Ulrich fragte nach den Kooperationsmöglichkeiten der Mosaikschule mit dem Berufsbildungszentrum Grevenbroich mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler mit geistigem Entwicklungsbedarf.

 

Herr Lonnes verwies in diesem Zusammenhang auf das Eckpunktepapier des Landkreistages. Eine der Kernforderungen in diesem Papier sei die Umsetzung der Inklusion an den Berufskollegs im Rahmen der Vorbereitung auf ein Erwerbsleben. Hierauf richteten Kreis und Schulaufsicht weiterhin ihr besonderes Augenmerk.

 

Frau Küpper pflichtete ihm bei und lobte die Ansätze zur Inklusion in den Berufsschulen. Hier könnten die Berufsschulen eine Art Trittbettfunktion für den Berufseinstieg erfüllen.

 

In der anschließenden Diskussion, an der sich Herr Becker, Herr Banse, Frau Wienands und Frau Küpper beteiligten, wurde der Bereich „Kein Abschluss ohne Anschluss, KAoA“ in den Mittelpunkt gestellt. Die genannten Ausschussmitglieder vertraten die Auffassung, KAoA sei im Bereich der Wirtschaftsförderung möglicherweise nicht richtig platziert. Zumindest eine regelmäßige Berichterstattung im Schulausschuss sei wünschenswert. Der Wunsch nach dieser Berichterstattung sei auch der Auftrag des scheidenden Schulausschusses an die Mitglieder des neuen Schulausschusses, insbesondere vor dem Hintergrund von steigender Jugendarbeitslosigkeit sowie Jugendlichen ohne Abschluss. Zu der letzten Gruppe wurden von Herrn Banse  konkrete Zahlen angefragt. Nach seiner Vorstellung könnte dabei auch das Regionale Bildungsbüro helfen.

 

Herr Lonnes verwies darauf, dass die Mitarbeiter aus dem Bereich KAoA im Kreisausschuss berichten würden.

 

Ein weiteres Thema wurde von Herrn Becker aufgerufen. Die Digitalisierung sei in den letzten Jahren nur schleppend vorangekommen, sie sei erst durch die aktuelle Krise vorangetrieben worden. Er fand es bedauerlich, dass es zunächst eines derart gravierenden Ereignisses bedurfte. Er beendete seine Ausführungen mit der Frage, ob die dem Rhein-Kreis Neuss zugewiesenen Fördermittel vollständig abgerufen seien.

 

Herr Lonnes verwies zu diesem Thema ausdrücklich darauf, dass die Fördermittel für Digitalisierung nicht nur vollständig abgerufen, sondern anschließend auch verausgabt würden.

 

Frau Wienands resümierte, die Ausstattung insbesondere an den Kreisschulen sei gut gelungen. In der Rückbetrachtung habe der Kreis im Bereich der Schullandschaft enorm viel geschafft.

 

Abschließend fasst der Schulausschuss einstimmig den