Betreff
Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW
Vorlage
40/2778/XV/2013
Art
Beschlussvorlage

Beschlussempfehlung:

Der Schulausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Sachverhalt:

Im November 2011 haben die Partner im Ausbildungskonsens des Landes Nordrhein-Westfalen die Einführung eines „Neuen Übergangssystems Schule - Beruf NRW“ beschlossen. Ziel ist es, mittelfristig allen jungen Frauen und Männern, die ausbildungsfähig und -willig sind, eine verbindliche Ausbildungsperspektive zu geben. Damit soll der Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf nachhaltig verbessert und die unübersichtliche Vielzahl von Aktivitäten im Übergang Schule / Beruf gebündelt und in ein verbindliches, flächendeckendes, transparentes, nachhaltiges und geschlechtersensibles System der Berufs- und Studienorientierung überführt werden. Dabei sollen die Kreise und kreisfreien Städte in ihrem Zuständigkeitsbereich die kommunale Koordinierung des Übergangssystems übernehmen. Mittlerweile läuft das Landesvorhaben unter dem Titel „Kein Anschluss ohne Abschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“.

 

Die Verwaltung hatte den Schulausschuss in der Sitzung am 27.05.2013 über das Vorhaben informiert. Der Schulausschuss hatte die Verwaltung beauftragt, Erfahrungen der Referenzkommunen einzuholen und eine Vereinbarung zur kommunalen Koordinierung mit dem Land vorzubereiten.

 

Auf der Grundlage von Gesprächen mit Vertretern von Referenzkommunen sowie des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW hat die Verwaltung ein Konzept erarbeitet, das als Anlage beigefügt ist. Dieses Konzept wird die Verwaltung auch mit den Schuldezernenten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden besprechen. Über den aktuellen Sachstand wird in der Sitzung berichtet.

 

Ziel der Verwaltung ist es, das neue Übergangssystem Schule-Beruf NRW mit dem Schuljahresbeginn 2014/2015 ab dem 01.08.2014 einzuführen.