Protokoll:

Dezernent Mankowsky berichtete, dass sich die Vertreterversammlung der Ärztekammer gegen die von der KV Nordrhein vorgeschlagenen Neustrukturierung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ausgesprochen hat. Die Vertreterversammlung hat damit den auch vom Krankenhausausschuss und vom Kreisausschuss vorgetragenen Bedenken Rechnung getragen. Die Notfallpraxis in Dormagen bleibt somit erhalten. Mit der am Kreiskrankenhaus Grevenbroich bereits umgesetzten Verzahnung der Notfallpraxis mit der Notaufnahme des Krankenhauses habe man gute Erfahrungen gemacht. Dieses Modell sollte auch für Dormagen geprüft werden.

Nach Ansicht von Kreistagsabgeordneten Dr. Ammermann sind die von der kassenärztlichen Vereinigung vorgeschlagenen Veränderungen nicht im Sinne der Patienten und auch nicht im Sinne der Krankenhäuser. Folge wäre eine zusätzliche Beanspruchung der Notaufnahme der Krankenhäuser.