Betreff
Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung (Stand August 2019)
Vorlage
ZS5/3381/XVI/2019
Art
Bericht

Beschlussvorschlag:

Der Kreisausschuss nimmt den Bericht zur Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung

(Stand: August 2019) zur Kenntnis.

 

 

Sachverhalt:

1. Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote im Rhein-Kreis Neuss ist im Juli, im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen, im Vergleich zum Vorjahresmonat jedoch um 0,3 Prozentpunkte gesunken. Im Vergleich liegt der Rhein-Kreis Neuss weiterhin unter (1,5 Prozentpunkte) dem Wert des Landes Nordrhein-Westfalen und nur knapp über der Bundes-Quote.

 

 

Arbeitslosenquoten aus der Region
(Stand: Juli  2019)

Rhein-Kreis Neuss

5,1%

Duisburg

10,9%

Düsseldorf

6,8%

Essen

10,2%

Köln

8,0%

Krefeld

10,3%

Kreis Düren

6,3%

Kreis Heinsberg

5,0%

Kreis Kleve

5,2%

Kreis Mettmann

5,7%

Kreis Viersen

5,4%

Kreis Wesel

6,0%

Mönchengladbach

9,2%

Rhein-Erft-Kreis

5,9%

 

Städteregion Aachen

6,9%

 

NRW

6,6%

Bund

5,0%

 

Der Arbeitsmarkt im Rhein-Kreis Neuss im Detail

 

Rhein-Kreis Neuss

Bund

NRW

Arbeitslose

Juli 2019

12.420

2.275.461

645.910

Veränderung gegenüber Juli 2018

-506

-49.285

-6.362

-3,90%

-2,17%

-0,98%

Veränderung gegenüber Juni 2019

340

59.218

12.418

2,7%

2,60%

1,92%

Arbeitslosenquote

Jul 2019

5,10%

5,00%

6,60%

Jul 2018

5,40%

5,10%

6,80%

Jun 2019

5,00%

4,90%

6,50%

Arbeitslose im Rechtskreis SGB II

Juli 2019

7.588

1.450.835

450.467

Veränderung gegenüber Juli 2018

-489

-85.960

-14.268

-6,10%

-5,92%

-3,17%

Veränderung gegenüber Juni 2019

21

537

-293

0,28%

0,04%

-0,07%

Bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete Arbeitsstellen

Juli 2019

3.123

799.076

167.896

Veränderung gegenüber Juli 2018

-127

-23.506

-7.524

-3,90%

-2,94%

-4,48%

Veränderung gegenüber Juni 2019

-99

1.454

877

-3,10%

0,18%

0,52%

 

Für weitere Details wird auf den beiliegenden Arbeitsmarktreport verwiesen.


2. Innovationsförderung / Digitale Wirtschaft

Förderprojekt ChemLab:

Fünftes ChemLab Community Treffen

Am 09.07. fand das fünfte ChemLab Community Treffen zum Schwerpunktthema Digitalisierung und Automatisierung kaufmännischer Prozesse im Chempunkt Nachbarschaftsbüro in Dormagen statt. Fünf Startups (Servicetrace, humbee, Monday.Rocks, Outerscore, Operaize) präsentierten den rund 40 Unternehmensvertretern – überwiegend aus den Chemparks (Dormagen, Leverkusen, Krefeld) - und weiteren Interessierten aus dem Rhein-Kreis Neuss Lösungsansätze, um kaufmännische Prozesse im Unternehmen digital abzubilden, das Team besser zu organisieren und durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Prozesse selbstständig zu optimieren. 
Ziel der Community Treffen ist es, Startups und Unternehmen über die Vernetzung zu Kooperationen und Projekten innerhalb des ChemLab zusammenzubringen.

 

 

 

 

 

 

 

3. Fachkräftesicherung / Wirtschaft & Schule

KAoA

JBA - Aufbau einer Jugendberufsagentur im Rhein-Kreis Neuss

Anfang Juli 2019 fand unter Federführung des Kreisdirektors Dirk Brügge die Auftaktveranstaltung zur Jugendberufsagentur im Rhein-Kreis Neuss statt. Mit der gemeinsamen Ausrichtung „Jugendliche brauchen Lösungen aus einer Hand“ bei multiplen Problemlagen, ohne die Ansprechpartner unterschiedlicher Einrichtungen wechseln zu müssen, trafen sich alle institutionellen Kooperationspartner einer zukünftigen Jugendberufsagentur in der Neusser Pegelbar. Diese soll sich aus dem bereits bestehenden Jugendhaus in Neuss in Richtung einer Jugendberufsagentur weiterentwickeln und diese zentrale Botschaft mit Leben füllen.

Mit den Worten „Wir dürfen keinen Jugendlichen aus dem Blick verlieren und müssen ihn dahin begleiten und beraten, dass ihm eine berufliche Integration und ein selbstbestimmtes Leben gelingt!“ begrüßte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die vielen interessierten Gäste.

Diesem Gedanken folgte Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement der Regionaldirektion NRW, und betonte in seiner Präsentation, dass ein gemeinsamer Gestaltungswille sowie die Einbindung von Schule und weiteren Netzwerkpartnern, wie sie bereits im Rahmen der Landesinitiative KAoA bestehen und gelebt werden, wichtige Erfolgsfaktoren einer Jugendberufsagentur sind. Mit den Worten „Sie etablieren ein entwicklungsoffenes, lernendes System, in dem sich die Kooperationspartner auf Augenhöhe im Sinne der Jugendlichen begegnen“, schloss er seine Rede ab.

Angela Schoofs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, untermauerte die Ausführungen ihres Vorredners und betonte, dass die Agentur für Arbeit in ihrer Arbeit an den Schulen und im Matching durch die Neuorganisation hin zur Lebensbegleitenden Berufsberatung gut aufgestellt sei. Sie freue sich darauf, das Jugendhaus mit weiteren Kooperationsvereinbarungen zu einem Angebot „unter einem Dach“ auszubauen. Parallel dazu könne das gute Beispiel aus Mönchengladbach „JIM“ (Jugendintegrationsmaßname) als niederschwelliges Angebot ein weiterer Baustein für eine Jugendberufsagentur sein.

Weitere interessante Einblicke ermöglichte Volker Weiß, Jugendberufsagentur-Koordinator in Hamburg. Er berichtete über individuelle Erfahrungswerte, wie sie für den Ausbau von Netzwerkstrukturen und Synergieeffekten innerhalb einer Jugendberufsagentur in Hamburg gesammelt wurden und für den Rhein-Kreis Neuss genutzt werden könnten. Deutlich wurden dabei auch die Herausforderungen einer Kreisstruktur und großer Flächenkreise gegenüber Städten. Hier zeigte sich spontan die Stadt Dormagen bereit, als Stadt gerne den ersten Schritt in Richtung einer Jugendberufsagentur gehen zu wollen und die Partner herzlich für eine Zusammenarbeit willkommen zu heißen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, zu der neben Kreisdirektor Dirk Brügge, Ulrich Plöger (Schulamtsdirektor Rhein-Kreis Neuss), Wolfgang Draeger (Geschäftsführer des Jobcenters im Rhein-Kreis Neuss) und Klaus Müller (Geschäftsführer des Jobcenters Mönchengladbach) auf die Bühne kamen, wurden viele Anregungen und unterschiedlichen Herausforderungen der Zusammenarbeit der Institutionen thematisiert sowie Wünsche, Erwartungen und Bedarfe des Publikums einbezogen und zu beantworten versucht.

„Es muss uns gelingen, vorhandene Netzwerkstrukturen und Angebote der beruflichen Orientierung der vielen Partner zusammen zu führen und an den Bedarfen der Jugendlichen auszurichten. Dabei muss der Jugendliche im Zentrum der Bemühungen stehen. Wir müssen gemeinsam unsere Leistungen und Angebote vom Jugendlichen aus denken“, merkte Kreisdirektor Dirk Brügge an und motivierte zugleich die teilnehmenden Institutionen, an einer gemeinsamen Idee zu arbeiten und diese kollektiv zu gestalten.

Wolfgang Draeger untermauerte diesen Gedanken und meinte, dass es nur so gelingen könne, allen Jugendlichen ein individuelles Angebot zu unterbreiten und zugleich dem virulent diskutierten Fachkräftebedarf wirksam zu begegnen.

Zu den Gästen im Publikum gehörten neben den Gastrednern, Partner in der Jugendhilfe, wie Jugendberatungsstellen, Vertreter der Jugendämter, des Landschaftsverbandes und des Integrationsfachdienstes, die Schulaufsicht, Schulleitungen und Schulsozialarbeiter, weitere Vertreter der Wirtschaft, der Kammern und Verbände, Vertreter aus den Ministerien, regionale Bildungsträger sowie politische Gremienmitglieder.

Eng begleitet wurde die Veranstaltung durch die Kommunale Koordinierungsstelle des Rhein-Kreises Neuss der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, da die Ziele beider Initiativen vergleichbar sind und sich in ihren Angeboten und Maßnahmen optimal ergänzen.

Derzeit wird zwischen der Arbeitsagentur Mönchengladbach, dem Jobcenter Rhein-Kreis Neuss und dem Rhein-Kreis Neuss das Format zur Vertiefung und Weiterentwicklung der Jugendberufsagentur abgestimmt.

 

KAoA Pilot-Modellprojekt - „Challenge Bauprojekt“

Mit dem „Challenge Bauprojekt“ wird im Rahmen der beruflichen Orientierung der Landesinitiative KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss, ein Modellprojekt in einzelnen, ausgewählten Kommunen erprobt, zu denen auch der Rhein-Kreis Neuss zählt. Jugendliche erhalten dabei neben zahlreichen Einblicken in handwerkliche Berufsfelder die Möglichkeit, Herausforderungen einer Unternehmensführung kennenzulernen.

„Was bedeutet es, personelle und wirtschaftliche Verantwortung für einen (kleinen) Betrieb zu übernehmen?“ „Wie wirtschafte ich mit meinem Betrieb effizient?“ „Welche Rahmenparameter muss ich schaffen, um perspektivisch am Absatzmarkt bestehen zu können?“
Fragen über Fragen, die im Rahmen eines einwöchigen Projektworkshops mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II geklärt werden und sich an diejenigen Jugendlichen richten, die sich für einen beruflichen Werdegang mit dualer Ausbildung und die Karrieremöglichkeiten als Führungskraft oder Unternehmer/in im Handwerk interessieren.

Vor dem Hintergrund kleiner Gruppengrößen von maximal 15 Teilnehmern wird ein ganz individueller Einblick in eine mögliche Unternehmensnachfolge gewährt und auf charakteristische Fragen und Herausforderungen gelenkt. Handwerk bedeutet nicht nur handwerkliches Arbeiten, sondern kann viele weitere Aspekte in der beruflichen Laufbahn bereitstellen. Diese Erfahrungen sollen die Jugendlichen machen und erleben können, um sie zu gezielten Entscheidungen der persönlichen Berufswahl zu befähigen.

Dieses Angebot gilt allen Gymnasien und Gesamtschulen im Rhein-Kreis Neuss, die ambitionierten Schülerinnen und Schülern diese Einblicke gewähren können und wollen und ihr eigenes Berufsorientierungsprogramm der Oberstufe mit einem solchen Angebot abrunden möchten.

 

100% Zukunft – ein Gemeinschaftsprojekt der Kammern, der Arbeitsagentur und der Kommunalen Koordinierung des Rhein-Kreises Neuss

100%-Zukunft ist eine Initiative der IHK, der HWK und unseres Landrates Hans-Jürgen Petrauschke gemeinsam mit der Arbeitsagentur für Jugendliche, die (im Sinne der Statistik zum Verbleib nach der Schule) unversorgt und nicht ausbildungsreif und -willig sind, jedoch ein Grundinteresse an einer Vermittlung in Arbeit bzw. in eine Ausbildungsstelle haben.

Diese ausgewählten Jugendlichen sollen eine weitere Einstiegschance in den Beruf erhalten und aktiv ihren eigenen Weg mitgestalten und selbständig unterstützen. Dazu werden sie individuell begleitet, angelernt, motiviert und gefördert.

Diese intensive Betreuung lässt nur eine kleine Zahl an Jugendlichen zu, die in den Blick genommen werden können und setzt die intensive Zusammenarbeit mit der Schule, deren Lehrkräfte und der Schulaufsicht voraus. Koordiniert wird dieser Prozess durch die Kommunale Koordinierungsstelle des Rhein-Kreises Neuss im Rahmen der Landesinitiative KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss, so dass ein strukturiertes Miteinander der angebotenen und individuellen Berufsorientierungs-maßnahmen gegeben und aufeinander abgestimmt ist.

100% Zukunft wird im kommenden Schuljahr erstmalig der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule angeboten und findet in deren neuen Schulleiterin eine engagierte Unterstützerin dieses Projektes. Ihre Aufgabe wird es sein, die Schulgremien in den Prozess einzubinden, schulinterne Unterstützungsangebote auszuwählen, mit den externen Partnern abzustimmen und den Prozess individuell an ihrer Schule zu begleiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss

Kurse im Juli 2019

 

Kursmaßnahmen die im Juli 2019 laut zdi-Kursprogramm stattfanden:

 

Kurstitel

 MINT - Bereich

Datum

Zielgruppe Klasse
TN-Anzahl Schüler/-in

Veranstaltungs-Ort

BSO - Berufsbilder

(Berufs- und Studienorientierend)

Wissen, wie der Wind weht – Grundlagen der Windenergie

Naturwissenschaften, Technik / physikalische und technische Grundlagen der Windenergie

 

05.07.2019

 

ab Klasse 9

TN-Anzahl 8

windtest grevenbroich GmbH

Mechatroniker/-in, Elektroniker/-in

Naturwissenschaft-liches Studium

Python ist keine Schlange – Auf Entdeckungstour mit dem Raspberry Pi

Informatik / Grundlagen der Programmierung

15. bis

19.07.2019

**

ab Klasse 7

TN-Anzahl 14

Medienzentrum Rhein-Kreis Neuss,
Neuss-Holzheim

Softwareentwickler
/in, Fachinformatiker/in, Studium der Informatik

LaborLive

 

Naturwissenschaften/

Grundlagen der Synthese

 

15. bis

19.07.2019

**

Klasse 9 – 10

TN-Anzahl 12

Currenta, CHEMPARK Dormagen

Chemielaborant/in

MetallLive

 

Technik /

Metallbearbeitung, Grundlagen der Mechanik

 

15. bis

19.07.2019

**

Klasse 9 – 10

TN-Anzahl 11

Currenta, CHEMPARK Dormagen

Industriemechaniker
/in, Anlagenmechaniker
/in

 

*   Mehrtägig
** Ferienworkshop

Grundschüler experimentierten im Marienhaus-Labor

In Kooperation mit dem Erzbischöflichen Berufskolleg Marienhaus bot das zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss einen kostenlosen Workshop „Kleine Forscher im Fokus“ an. An diesem nahmen Grundschüler der Klassen 3 und 4 an vier Samstagen in den Monaten März, April und Mai teil. Insgesamt 12 Mädchen und Jungen aus 5 Grundschulen aus dem Rhein-Kreis Neuss experimentierten unter Anleitung von Studenten des Erzbischöflichen Berufskollegs und konnten so für die Naturwissenschaften begeistert werden.

 

 

Mehr Infos unter www.mint-machen.de

 

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss mbH ist Trägerin des zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss, das gefördert wird durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, durch das Wissenschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch den Rhein-Kreis Neuss. Unter anderem unterstützen die Unternehmen Currenta GmbH & Co OHG, innogy SE, Kawasaki Robotics GmbH und Zülow AG das zdi-Netzwerk.

 

 

 

4. Gründungsförderung / Förderung von jungen Unternehmen

 

Gründerstipendium NRW

Am 13.08.2019 fand eine Jurysitzung des Gründungsnetzwerks Rhein-Kreis Neuss/Kreis Viersen im Kreishaus Neuss zum Gründerstipendium NRW (www.gruenderstipendium.nrw/) statt. 2 Gründer und 4 Gründerteams, die vorab ein Ideenpapier eingereicht hatten, stellten den 5 Jurymitgliedern – Hildegard Fuhrmann und Karlheinz Pohl vom Gründungsnetzwerk Rhein-Kreis Neuss/Kreis Viersen, Ruth Jülicher von der Sparkasse Neuss, Christian Hehnen von der Wirtschaftsförderung Stadt Willich und Detlef Engling vom Gründersupport Ruhr – innerhalb von max. 5 Minuten ihre neue Geschäftsidee vor und beantworteten die Fragen der Jurymitglieder. Für 4 Gründerteams wurde seitens der Jury eine Förderempfehlung ausgesprochen und an den Projektträger Jülich weitergeleitet.

 

Workshop Onlineshops rechtssicher gestalten

Am 31.07.2019 fand erstmalig ein kostenloser Workshop zum Thema „Onlineshops rechtssicher gestalten“ statt, welches das Startercenter NRW im Rhein-Kreis Neuss in Kooperation mit Frau Rechtanwältin Laura Delgado Pazos aus Meerbusch im ehemaligen Pressehaus auf der Moselstr. 14 angeboten hat. Die Teilnehmer erfuhren hierbei, was bei der Gestaltung eines Onlineshops in rechtlicher Hinsicht zu

beachten ist. Weiterhin wurden unter anderem die Bereiche Gewährleistung, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Preisangaben oder Lieferzeiten ausführlich besprochen.

Mit insgesamt 24Teilnehmerinnen und Teilnehmer war der Workshop ausgebucht.

Im neuen Pressehaus wird, entsprechend der Digitalisierungsstrategie Wirtschaft, ein Innovationshub entstehen. Der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Neuss, die Sparkasse Neuss sowie die Agentur Blanko möchten dort ein Ökosystem für Startups- und Innovationen aufbauen. Das Projekt befindet sich derzeit in der Initiierungsphase. In der kommenden Zeit sollen immer mehr Workshops und Veranstaltungen für Gründer in der Moselstraße stattfinden und damit die Bekanntheit des Standortes gesteigert werden.

 

 

 

 

 

 

 



5. Tourismusförderung 

Rückblick STADTRADELN 2019

Bei der Aktion „STADTRADELN“ konnte der Rhein-Kreis Neuss die Eine-Million-Kilometer-Marke knacken und ist unter den „Top 4“ der Kreise im Bundesvergleich gelandet. 5302 Teilnehmer legten vom 14. Juni bis zum 4. Juli 1.042.856 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht der 26-fachen Länge des Äquators. Vermieden wurden auf diesem Weg 148.086 Kilogramm Kohlendioxid im Vergleich zur Nutzung anderer Verkehrsträger.

 

Am 13.Juli hat in Dormagen eine Siegerehrung stattgefunden auf der der Kreisdirektor Dirk Brügge die Gewinner auszeichnete. Maik Kivelip vom Lokalradio NE-WS 89.4 moderierte die Abschlussveranstaltung auf der Bühne des „CityBeach“.

 

Ausgezeichnet wurden:

  • Das Team „Dackelfreunde“ aus Dormagen mit den meisten Kilometern pro Teammitglied
  • Das Leibniz Gymnasium Dormagen für das größte Team
  • Das Fahrradgeschäft „Zweirad Oberländer“ aus Neuss für das radelaktivste Unternehmen
  • Die Stadt Korschenbroich für das radelaktivste Kommunalparlament
  • Die Stadt Dormagen für den Gesamtsieg im kommunalen Vergleich.

 

Die Wirtschaftsförderung des Rhein- Kreises Neuss organisiert und koordiniert das STADTRADELN zusammen mit den Kommunen im Kreisgebiet. Die Umsetzung dieser Kampagne ist Teil eines Förderantrages, den der Rhein- Kreis Neuss durch seine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise e. V. (AGFS) zur Förderung der Nahmobilität im vergangen Jahr bei der Bezirksregierung Düsseldorf stellen konnte.

 

https://www.stadtradeln.de/rhein-kreis-neuss